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Finanzen

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Vorsorgen mit Fonds

Private Altersvorsorge ist wichtig. Dafür eignen sich Investmentfonds. Bei einer langen Sparphase wirkt hier der Renditekick besonders. Wer einen Fondssparplan abschließt, kann das Auf und Ab an den Börsen gelassen sehen.

Kurstabellen in der Zeitung einfach überblättern © Claudia Hautumm Pixelquelle

Bei einem Sparplan geht jeden Monat ein fester Betrag (bereits ab 25,00 Euro) in einen Investmentfonds. Da kommt im Laufe der Jahre eine ordentliche Summe zusammen, wie die Beispielrechnung zeigt. Generell gilt, je höher die Ertragschancen eines Fonds, desto größer ist das Verlustrisiko. Bei Aktien lässt sich nach Branchen oder Regionen auswählen. Ein europäischer Aktienfonds ist sicherlich weniger risikobehaftet als ein Südamerikanischer. Wer es nicht gleich mit Aktienfonds versuchen will, kann risikoärmere Varianten mit Immobilien oder festverzinslichen Rentenpapieren auswählen. Auch Dachfonds sind eine Alternative: Dabei investieren die Fondsbetreuer in weitere Fonds. Das verteilt das Risiko und mildert Ausschläge nach unten – aber auch nach oben.

Relativ sicher sind auch so genannten Indexfonds. Sie bilden einen Index wie beispielsweise den DAX mit seinen Werten nach. Blickt man zurück, ging es in längeren Zeiträumen (zehn und mehr Jahre) immer aufwärts – also eine solide Anlage. Ein weiterer Vorteil dieser Fonds ist, dass sie für Anleger günstiger sind. Die Verwaltungsgebühren fallen niedriger aus, da die Fondsmanager den vorgegeben Index nur nachbilden. An der Gebührenschraube lässt sich auch anders drehen. Die meisten Direkt- und Onlinebanken bieten diverse Investmentfonds mit reduzierten Ausgabeaufschlägen. Da sind Rabatte zwischen 50 und 100 Prozent drin. Onlineanbieter wie Comdirect oder Consors verzichtet auch auf eine Depotgebühr, wenn regelmäßig in einen Fonds eingezahlt wird.

Das ständige Auf und Ab an den Weltbörsen können Anleger mit einem Sparplan ganz gelassen sehen. Der tägliche Blick auf die Kursteile der Tageszeitungen ist Zeitverschwendung. Der Durchschnittskosteneffekt (Cost Average Effect) sorgt bei langen Laufzeiten von über zehn Jahren für eine positive Entwicklung. Wer regelmäßig kleinere Beträge in einen Fonds investiert, erhält mehr Anteile als jemand, der einmalig eine große Summe investiert. In schwachen Tagen sinkt der Fondspreis, so dass man für seine Sparrate mehr Anteile erhält. So ist es in der Anfangsphase sogar von Vorteil, wenn der Fondspreis immer mal wieder nachgibt. Die günstig erworbenen Anteile profitieren dann besonders stark von einem Kursanstieg in der Schlussphase. Außerdem wirkt ein Zinseszinseffekt. Fonds erwirtschaften Gewinne, die sie entweder an die Anleger ausschütten oder neu investieren. Letzteres sollten Fondssparer bevorzugen (sog. thesaurieren). Mit den Gewinnen werden weitere Anteile gekauft, die auch von Kurssteigerungen profitieren. Wichtig ist nur eins: dabeibleiben. Wenn mal Geld für ein neues Auto oder einen Urlaub gebraucht wird, sollte man nicht leichtfertig seinen Sparplan kündigen.

Sparen, Sparen, Sparen

Das Spartier rechnet

Aktienfonds – Sparplan mit 50,00 Euro/Monat *

Kapitaleinsatz: 12.000,00 Euro
Fonds-Kapital: 23.512,49 Euro
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Ersparnis / Kapitalaufbau: 11.512,49 Euro oder 96 %
* Laufzeit: 20 Jahre, durchschnittliche Wertentwicklung: 6,50 Prozent p.a. bei Aktienfonds mit int. Anlageschwerpunkt laut BVI, Ausgabeaufschlag: 2,50 Prozent

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