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Versicherung

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Unfallfolgen absichern

Wer glaubt, bei jedem Unfall versichert zu sein, täuscht sich. Die gesetzliche Unfallversicherung deckt nur Unfälle bei der Arbeit oder auf dem Weg dorthin ab. Die meisten Unfälle geschehen jedoch in der Freizeit. Hier hilft nur eine private Unfallversicherung.

Gut, wenn es nur ein gebrochener Fuß ist (c) Kathleen Melis - Fotolia

Rund neun Millionen Menschen kommen jährlich bei Unfällen zu Schaden, eine Million so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. Bei unter 30-Jährigen sind Unfälle sogar der Hauptgrund für eine Berufsunfähigkeit. Dabei geschehen rund 60 Prozent der Unfälle in der Freizeit oder zu Hause. Bei Kindern sind es sogar 80 Prozent. In diesen Fällen, springt die gesetzliche Unfallversicherung jedoch nicht ein.

Bereits ab 5 Euro im Monat kann man die finanziellen Risiken eines Unfalls absichern. Die meisten Versicherungen bieten Rabatte, wenn sich alle Familienmitglieder bei ihnen versichern. Das lohnt sich vor allem für die Kinder, nicht nur wegen des höheren Unfallrisikos, auch weil sie eine höhere Lebenserwartung haben. Verursacht ein Unfall im schlimmsten Fall lebenslange Therapie- oder Pflegekosten, können diese Ausgaben mit einer Unfallrente gedeckt werden.

Eine private Unfallversicherung leistet bei allen Unfällen des täglichen Lebens, gleichgültig, ob sie zu Hause, auf Reisen, im Beruf, in der Freizeit oder im Straßenverkehr passieren. Sie gilt rund um die Uhr und auf der ganzen Welt. Die Leistungen einer privaten Unfallversicherung, mit individuell vereinbartem Krankenhaustagegeld, Invaliditäts-, Todesfall- und Übergangsleistungen, werden auf Zahlungen anderer Versicherungen, wie etwa Haftpflicht-, Lebens-, Kranken- oder Sozialversicherung, nicht angerechnet. Die Leistungen der privaten Unfallversicherung werden zusätzlich erbracht.

Quelle: ZUKUNFT klipp + klar Informationszentrum der deutschen Versicherer
Sparen, Sparen, Sparen

Das Spartier rechnet

Unfall in der Freizeit

Der Versicherungsnehmer stürzt von einem Balkon. Der rechte Fuß ist so schwer verletzt, dass er amputiert werden muss. In der linken Hand bleibt eine Behinderung von 40 Prozent.
Ohne private Unfallversicherung:0,00 Euro
Mit privater Unfallversicherung*:Anspruch auf Invaliditätsleistung gemäß Gliedertaxe
Rechter Fuß: 40 % = 80.000 Euro
Linke Hand: 40 % von 55 % = 22 % = 44.000 Euro
Gesamt: 124.000 Euro
Beiträge zur Unfallversicherung nach zehn Jahren:
5,00 Euro x 12 Monate x 10 Jahre = 600,00 Euro
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Ersparnis: 123.400 Euro oder 99 %
* Der Versicherungsnehmer ist mit 200.000 Euro bei einer Totalinvalidität versichert.

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