Gesundheit
Sparen Sie Bei der Arztsuche auf ein Empfehlungsportal setzen Ersparnis: Rennerei von Praxis zu Praxis
Gute Ärzte und Kliniken finden
Der Gesundheitsmarkt in Deutschland ist sehr unübersichtlich und scheut Leistungsvergleiche. Diverse Bewertungsportale im Internet sind angetreten, dies zu ändern.
Statistisch werden jährlich 2.900 Euro für jeden Einwohner im Gesundheitswesen ausgegeben. Rund 11 Prozent des Bruttoinlandsprodukts landen in diesem Markt. Doch der Patient erfährt nur selten, welcher Arzt oder welche Klinik für sein Anliegen gute Arbeit leistet. Da ist man auf Empfehlungen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis angewiesen. Diese Leistung verteilen Ärzteportale auf deutlich mehr Schultern. Jeder Patient kann seine Erfahrung mit einem Arzt oder in einem Krankenhaus beschreiben und bewerten.
Am längsten im Netz ist Helpster.de. Die meisten Abrufe hat bisher Imedo. Hier gibt es neben Arztempfehlungen und Betroffenen-Foren auch einen SMS-Erinnerungsdienst für die Medikamenteneinnahme. Die jüngste Plattform ist DocInsider.de. Bisher existieren hier rund 5.000 von Patienten geschriebene Bewertungen. Neben der Versicherungsart (Privat/Kasse) gibt man die Wartezeit auf seinen Termin und im Wartezimmer an. Man kann seine Erfahrung frei formulieren und mit eins bis fünf Punkten bewerten. Ist ein Arztprofil vollständig ausgefüllt, sieht man seine Lage auf dem Stadtplan, die Sprechzeiten, angebotene Leistungen sowie Fotos von Arzt und Praxis.
In der Datenbank von Docinsider sind 370.000 niedergelassene Ärzte und Dienstleister aus Heil- und Pflegeberufen verzeichnet. Besonders ausgefeilt ist die Suchfunktion nach Krankheiten. Wer beispielsweise Hämorrhoiden eingibt, bekommt das Wort automatisch vervollständigt. Denn bereits die korrekte Schreibweise mancher Erkrankung ist für den Laien eine Herausforderung.
Auf die Krankenhäuser in Deutschland spezialisiert sich Medmonitor.de. Hier kann man für planbare Eingriffe nach einer geeigneten Klinik suchen. Wer in Hamburg beispielsweise nach einer Bypass-Operation schaut, bekommt fünf Kliniken genannt. Neben Bewertungen von Patienten sieht man auch die Anzahl der Eingriffe. Im Beispiel reichen sie von 65 bis 736. Die Häufigkeit der Eingriffe soll die Erfahrung des Ärzteteams widerspiegeln. Klickt man auf eine Klinik, erfährt man noch die Zahl der Ärzte, des Pflegepersonals und der Betten. Besonders nützlich ist die Einbindung der Qualitätsberichte. Laut Gesetz muss jedes Krankenhaus alle zwei Jahre einen strukturierten Qualitätsbericht veröffentlichen, in dem detailliert Art und Anzahl der erbrachten Eingriffe aufgelistet werden.
Das Spartier rechnet
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Ersparnis: Rennerei von Praxis zu Praxis