Wie praktisch: Fernsehen, Telefon und Internet kommen aus einer Anschlussdose. Zum schnellen Internetsurfen gibt es gestochen scharfes Fernsehen und Spielfilme zum Abrufen. Bleibt nur die Frage: Für welche Dose entscheidet man sich?

Beim so genannten Triple Play kommen die Signale für Fernsehen, Telefon und
Internet aus einer Anschlussdose. Das können der Telefon- oder der Kabelanschluss sein. Egal wofür man sich entscheidet, alle Geräte müssen an diese Dose. Der Kabelanschluss befindet sich meist im Wohnzimmer. Hier will man nicht unbedingt einen Computer anschließen. Für diese Fälle bietet sich ein WLAN-Router an, der die Daten kabellos überträgt. Gleiches gilt für das Telefon.
Wer sich für die Telefonbuchse entscheidet, muss die Distanz zum Fernseher überbrücken, aber auch das geht per Funk. T-Home bietet seinen Kunden eine WLAN-Bridge für 149,90 Euro. Wer sich für einen Kabelanbieter (Kabel Deutschland, Unitymedia) entscheidet, muss auch einen Kabelanschluss bestellen. Der Vorteil: Meist sind in den Paketen digitale Anschlüsse, also mit verbesserter Bildqualität, enthalten. Doch dazu muss das Kabelnetz im Ort und im Haus auf dem neuesten Stand sein (862 MHz-Technik). Hinzu kommt die regionale Einschränkung der Anbieter. So vertreibt Unitymedia nur in Nordrhein-Westfalen und Hessen Kabelanschlüsse. Wenn man dort wohnt, kann man mit bis zu 32.000 kBit pro Sekunde durch das Internet surfen - ein Geschwindigkeitsrekord.
Alle Anbieter verfügen über eine Online-Videothek. Hier kann - meist um die drei Euro - werbefrei Spielfilme herunterladen und auf dem Fernseher anschauen. T-Home bietet aktuell einen kostenlosen Media Receiver mit seinem Enterain Comfort Paket an, der einen digitalen Videorekorder eingebaut hat. Die 160 GB-Festplatte zeichnet nach Wunsch Serien und Filme auf, die man sich zeitversetzt anschauen kann - bereits während die Aufnahme noch läuft. Das ist besonders praktisch bei tollen Spielfilmen mit langen Werbeunterbrechungen. Vor Abschluss lohnt es sich, die unterschiedlichen Aktionen der Anbieter zu vergleichen. Alice beispielsweise verzichtet bis Jahresende bei Neukunden auf die ersten sechs Grundgebühren. Um eins kommt man aber nicht herum, egal bei welchem Anbieter: Die GEZ-Gebühren sind weiterhin fällig.