Energie
Sparen Sie 7 %
Den Stecker ziehen
Jedes Jahr ein steigende Stromrechnung – Schluss damit! Am Strompreis können Sie zwar nichts ändern, aber Ihren Verbrauch können Sie senken. Hier die sechs Spartier-Tipps:
1. Stromfresser aufspüren
Manche Geräte sind wahre Stromfresser. Achten Sie beim Kauf von Haushaltsgeräten auf die Herstellerangaben. Das lohnt sich besonders bei Kühl- und Gefrierschränken, Waschmaschinen und Herd-/Ofenkombis. Ein Buchstabencode von A bis G verrät den Energieverbrauch, wobei A am sparsamsten ist. Doch damit nicht genug. Es gibt noch die Unterklassen A+ und A++. Die Geräte der Klasse A++ dürfen nur halb so viel Strom wie die A-Geräte verbrauchen. Der Unterschied zwischen G und A++ kann im Jahr mehrere hundert Euro an Stromgebühren ausmachen.
Wenn Sie nicht wissen, welches Ihrer Haushaltsgeräte ein Stromfesser ist, leihen Sie sich bei Ihrem Stromanbieter ein Prüfgerät. Das wird zwischen Steckdose und Gerät gesteckt, um den Verbrauch anzuzeigen. Sollte sich der alte Kühlschrank als Stromfresser outen, kann sich die Neuanschaffung in wenigen Jahren über den geringeren Stromverbrauch rechnen.
2. Bereitschaft frisst Strom
Etliche Geräte im Haushalt arbeiten im Bereitschaftsmodus (Stand-by). Das erkennt man an der kleinen roten Lampe. Dann sind Fernseher, Stereoanlage und Videorekorder zwar aus, ziehen aber immer noch Strom aus der Steckdose. Jährlich werden in Deutschland dadurch über 20,5 Milliarden Kilowattstunden an Strom verschwendet.
Schließen Sie solche Geräte an eine Steckleiste mit Aus-Schalter an. Doch aufgepasst, manche Geräte können bei längerer Trennung von der Stromzufuhr ihr Gedächtnis verlieren. Dann stimmen beim Videorekorder die Sendereinstellung und die Uhr nicht mehr. Probieren Sie einfach mal aus, welche Geräte problemaus vom Netz genommen werden können.
3. Am liebsten kühl
Der Kühlschrank mag es kühl. Ist es nur 16 statt 20 Grad in der Küche, verbraucht der Kühlschrank 50 Prozent weniger Strom. Drehen Sie ihn runter. Meist genügt Stufe 1 vollkommen aus. Wenn im Gefrierfach zentimeterdick Eis an den Wänden klebt, ist mal wieder Zeit zum Abtauen.
4. Flauschig hat seinen Preis
Wäschetrockner sind praktisch und machen herrlich flauschige Kleidung. Doch dafür brauchen sie viel Strom. Leeren Sie regelmäßig das Flusensieb, ein verstopftes Sieb steigert den Stromverbrauch. Schleudern Sie die Wäsche mit der höchstmöglichen Drehzahl. Je besser geschleudert die Wäsche in den Trockner kommt, desto kürzer muss der laufen.
5. Was haben Sie in der Birne?
Muss es überall in der Wohnung taghell sein? Überprüfen Sie Ihre Glühbirnen. Nicht in jedem Zimmer muss es eine 60 Watt-Birne brennen. Manchmal genügen auch 40 Watt für eine Erleuchtung. Vielleicht können Sie ja auch mit einer Energiesparlampe leben?
6. Anbieterwechsel
Wer liefert Ihren Strom? Wahrscheinlich seit Jahren der gleiche lokale Anbieter. Doch auf dem Strommarkt hat sich einiges getan. Sie haben die Auswahl: Das reicht von Privatanbietern, dessen Strom “gelb” ist bis zu Stadtwerken, die über hunderte Kilometer hinweg ihren Strom verkaufen – in der Regel günstiger als Ihr bisheriger Anbieter. Erster Schritt: Schauen Sie auf Ihre letzte Stromrechnung. Ein Vergleichsdienst wie beispielsweise strompreise.de nennt weitere Alternativen. Oft sind Einsparungen von über 100 Euro pro Jahr bei de Stromrechnung möglich.
Das Spartier rechnet
Eon-Hanse (HanseArtStrom): 3.000 x 0,1720 Euro pro Kilowattstunde + 12 x 9,00 Euro Grundpreis pro Monat = 624,00 Euro
Yello Strom: 3.000 x 0,1706 Euro pro Kilowattstunde + 12 x 5,74 Euro Grundpreis pro Monat = 580,68 Euro
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Ersparnis: 43,32 Euro oder 7 %
Das Spartier empfiehlt
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