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Flachbildfernseher mit integriertem DVD-Spieler

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Finanzen

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Des einen Leid, des anderen Freud. Zwangsversteigerungen sind eine gute Gelegenheit, günstig an eine Eigentumswohnung oder ein Haus zu kommen. Rund 90.000 Immobilien wechseln jährlich den Eigentümer per Versteigerung.

Haus unter dem Hammer © Lorelyn Medina Fotolia

Steigende Kosten, zu teure Ausstattung, zu viel Fläche und unsichere Einkommenssituationen werfen so manchen Finanzplan von Immobilien-Eigentümern über den Haufen. Sie können die Wohnung oder das Haus nicht mehr abbezahlen. Als letzten Schritt geben die Banken das Objekt dann in die Zwangsversteigerung. Die Termine hängen bei den örtlichen Amtsgerichten aus oder stehen in den Publikationen von Fachverlagen wie Unika oder Argetra. Die Internetplattform ZVG hat die Termine etlicher Amtsgerichte online aufgelistet – teilweise sogar mit Foto des Objekts.

Der Haken bei Zwangsversteigerungen ist, dass man die Wohnung oder das Haus in den meisten Fällen vorher nicht besichtigen kann. Man muss sich auf das Gutachten, das bei Gericht ausliegt, verlassen. Papier ist geduldig und in einigen Fällen haben selbst die Gutachter die Immobilie nicht von Innen gesehen. Sie verlassen sich dann auf die Bauunterlagen und einen Blick von Außen. In diesen Fällen, muss das aber im Gutachten vermerkt sein.

Wenigstens von Außen kann sich ein Interessent sein Wunschobjekt anschauen und schon mal Nachbarn zu dem Objekt befragen. Vor der Versteigerung sollte man sich ein klares Limit setzen, um sich im Bietgefecht nicht mitreißen zu lassen. Ein guter Tipp: Schauen Sie sich zum Üben einige Versteigerungen an, damit Sie den Ablauf kennen lernen.

Die Finanzierung der Immobilie sollten Sie schon vorab mit Ihrer Bank geklärt haben. Bei Zwangsversteigerungen müssen Sie durch einen Scheck (von einer Landeszentralbank bestätigten) oder eine Bankbürgschaft nachweisen, dass Sie mindestens 10 Prozent des Verkehrswerts aufbringen können. Schaffen Sie es dann die Mitbieter aus dem Rennen zu werfen, können Sie günstig an die eigenen vier Wände kommen. Bis zu 20 Prozent unter dem Verkehrswert gehen die Objekte an den Höchstbietenden.

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Verkehrswert: 400.000 Euro
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